Was passiert, wenn der FriedWald einmal pleite geht?
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der FriedWald pleitegehen sollte. Aber auch in diesem Fall bleibt die Baumgrabstätte für die gesamte Ruhezeit bestehen, denn ein FriedWald ist als Friedhof ausgewiesen. Das bedeutet, dass der Wald in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft einer kommunalen oder kirchlichen Gemeinde steht. Dadurch sind alle Grabstätten auch im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz der FriedWald GmbH geschützt.
Was ist, wenn der Baum durch Blitzeinschlag oder einen Sturm zerstört wird?
Sollte ein Baum durch Blitzschlag, Unwetter, Sturm oder sonstige Gründe zerstört werden, pflanzt der FriedWald an derselben Stelle einen neuen Baum. Darüber werden auch die Angehörigen informiert. Die Grabstätten werden dadurch nicht gestört.
Kann es passieren, dass Wildschweine die Urnen finden oder den Grabschmuck zerstören?
Individueller Grabschmuck ist im FriedWald nicht gestattet - hier schmückt die Natur das Grab mit Blättern, Moos und Waldblumen. Und auch die Urnen sind vor wilden Tieren sicher. Sie werden in einer Tiefe von ca. 80 cm bestattet. So tief graben die Waldbewohner nicht. Wilde Tiere interessieren sich aber sowieso nicht für die Urnen, da diese nichts Essbares enthalten.
Warum sollte ich online einen Vertrag abschließen und nicht gleich im FriedWald?
Die FriedWald GmbH ist kein Bestatter, sondern stellt nur die Grabstätten zur Verfügung. Die Bestattung selbst kann nur von einem Bestattungsunternehmen durchgeführt werden. Dazu zählen Leistungen wie Abholung und Versorgung der Verstorbenen, Überführungsfahrten, Einäscherung sowie die Beisetzung und gegebenenfalls eine Trauerfeier im Wald. Manche Bestatter wie November bieten heute die Möglichkeit, dies online in Auftrag zu geben. Das macht die gesamte Organisation der Waldbestattung einfacher.